Zum Inhalt springen

Erklärvideo · 1:25

Gibt es Bio-Mineralwasser?

Was «bio» bei Wasser heisst

Erklärvideo · 1:25 · KI-Stimme, Fotos mit KI animiert

Kurzes Erklärvideo: Warum es für Mineralwasser kein staatliches Bio-Siegel gibt, woher die Bezeichnung stammt und was ein Wasser wirklich auszeichnet. Mit Sprechtext zum Nachlesen.

Veröffentlicht im Oktober 2026

Zum Artikel

Sprechtext

Gibt es Bio-Mineralwasser? Ein staatliches Bio-Siegel für Wasser gibt es weder in der Schweiz noch in der EU.

Die Bio-Verordnungen gelten für die Landwirtschaft: für Anbau, Dünger und Tierhaltung. Mineralwasser wächst aber nicht auf einem Feld. Es versickert im Gebirge und wandert über Jahre durch das Gestein. Da gibt es nichts anzubauen und nichts zu ernten.

Die Bezeichnung «Bio-Mineralwasser» stammt aus Deutschland. Seit einem Urteil des Bundesgerichtshofs von 2012 vergeben dort private Stellen eigene Siegel, mit strengeren Grenzwerten.

Österreich lässt die Bezeichnung für Mineralwasser nicht zu. In der Schweiz gibt es dafür kein staatliches Zeichen.

Was ein Wasser auszeichnet, zeigen andere Dinge: die Herkunft, die Analyse auf dem Etikett und der Laborbefund.

Das Wasser von Piz Sardona versickert über 2000 Metern über Meer, beim UNESCO-Welterbe Tektonikarena Sardona, und ist danach rund zwölf Jahre im Gestein unterwegs. Die Mineralquellen Mels AG liess es vom unabhängigen Labor SGS Institut Fresenius auf PFAS untersuchen. Es konnten keine Spuren nachgewiesen werden.

Mehr dazu in der Piz Sardona Akademie.

Piz Sardona

Basisches Mineralwasser mit pH 8,0 aus der Castelsquelle in Mels — zwölf Jahre durch das Gestein der Sardona-Alpen gefiltert.

Unser Wasser