Kurzes Erklärvideo: Woher PFAS ins Wasser gelangen, was eine Nachweisgrenze bedeutet und was der Laborbefund für Piz Sardona aussagt. Mit Sprechtext zum Nachlesen.
Veröffentlicht im Oktober 2026
Zum ArtikelSprechtext
PFAS im Wasser: was eine Laboranalyse zeigt, und was nicht.
PFAS sind synthetische Chemikalien, die sich kaum abbauen. Darum heissen sie «Ewigkeitschemikalien». Was einmal freigesetzt wurde, bleibt: in der Luft, in Böden, in Gewässern.
Die Eintragspfade liegen an der Oberfläche: industrielle Abwässer, Löschschäume, beschichtete Textilien und Papiere, Klärschlamm auf landwirtschaftlichen Flächen. Ein Teil kommt mit dem Niederschlag andernorts wieder herunter. Wasser, das heute gefasst wird, ist vor Jahren oder Jahrzehnten versickert.
Ein Labor misst nie «alles». Es sucht eine definierte Auswahl von Verbindungen, mit einem definierten Verfahren, in einer konkreten Probe.
Jedes Verfahren hat eine Nachweisgrenze. «Es konnten keine Spuren nachgewiesen werden» heisst: Was gesucht wurde, lag darunter. Das ist nicht dasselbe wie «nicht vorhanden».
Für Piz Sardona liegt die schriftliche Bestätigung des unabhängigen Labors SGS Institut Fresenius vor, dass keine Spuren von PFAS nachgewiesen werden konnten.
Das Wasser der Castelsquelle versickert über 2000 Metern über Meer und ist rund zwölf Jahre im Gestein unterwegs. Die Herkunft beschreibt diesen Weg. Eine Messung ersetzt sie nicht.
Mehr dazu in der Piz Sardona Akademie.
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Piz Sardona
Basisches Mineralwasser mit pH 8,0 aus der Castelsquelle in Mels — zwölf Jahre durch das Gestein der Sardona-Alpen gefiltert.
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