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Erklärvideo · 2:05

Ist kalkhaltiges Wasser ungesund? — Erklärvideo

Was Wasserhärte wirklich bedeutet

Erklärvideo · 2:05 · KI-Stimme, Fotos mit KI animiert

Kurzes Erklärvideo: Was «Kalk» im Wasser ist, wie die Schweiz die Wasserhärte misst, warum hartes Wasser uneingeschränkt trinkbar ist und warum der Wasserkocher verkalkt, der Körper aber nicht. Mit Sprechtext zum Nachlesen.

Veröffentlicht im Oktober 2026

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Sprechtext

Ist kalkhaltiges Wasser ungesund? Was Wasserhärte wirklich bedeutet.

Im Wasserkocher ist Kalk lästig. Beim Trinken gilt das Gegenteil. Was wir «Kalk» nennen, ist gelöstes Calcium und Magnesium: zwei Mineralstoffe, die der Körper täglich braucht.

Wasser löst sie aus Boden und Gestein, vor allem aus kalk- und dolomithaltigen Schichten. Je mehr davon gelöst ist, desto härter das Wasser.

In der Schweiz misst man die Härte in französischen Härtegraden. Bis 7 Grad gilt Wasser als sehr weich, über 42 als sehr hart.

Ist kalkhaltiges Wasser also ungesund? Nein. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung nennt als Referenzwerte für Erwachsene rund 1000 Milligramm Calcium pro Tag und, je nach Geschlecht, 300 bis 350 Milligramm Magnesium. Mineralstoffreiches Wasser kann dazu beitragen.

Einen gesundheitlich begründeten Höchstwert für die Härte kennt die Trinkwassergesetzgebung nicht: Hartes Wasser ist uneingeschränkt trinkbar. Wer Fragen zur Mineralstoffversorgung oder Beschwerden hat, wendet sich am besten an eine Ärztin oder einen Arzt.

Warum verkalkt der Wasserkocher, aber nicht der Körper? Beim Erhitzen fällt festes Calciumcarbonat aus. Ein Heizstab kann es weder aufnehmen noch abgeben. Der Körper nimmt die Mineralstoffe kontrolliert auf, regelt ihren Spiegel im Blut und scheidet aus, was er nicht braucht. Getrunkenes hartes Wasser hinterlässt also keine Ablagerungen.

Das Wasser von Piz Sardona enthält pro Liter 87 Milligramm Calcium und 35 Milligramm Magnesium. Rechnerisch läge es deutlich im harten Bereich: das Ergebnis von rund 12 Jahren im Gestein. Was im Haushalt lästig ist, macht ein Wasser im Glas gehaltvoll.

Mehr dazu in der Piz Sardona Akademie.

Piz Sardona

Basisches Mineralwasser mit pH 8,0 aus der Castelsquelle in Mels — zwölf Jahre durch das Gestein der Sardona-Alpen gefiltert.

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