Kurzes Erklärvideo: Warum es das beste Mineralwasser nicht gibt, welche fünf Angaben auf dem Etikett genügen, um ein Wasser einzuordnen, welches Wasser zu welchem Zweck passt und warum der Preis keine Qualitätsstufe ist. Mit Sprechtext zum Nachlesen.
Veröffentlicht im Oktober 2026
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Bestes Mineralwasser: woran sich Qualität wirklich erkennen lässt.
Das beste Mineralwasser gibt es nicht. Es gibt das passende Wasser für den eigenen Zweck und Geschmack. Und es gibt die Analysewerte auf dem Etikett, die jede Marke vergleichbar machen.
Tests und Bestenlisten arbeiten mit festen Kriterien wie Sensorik, Mineralstoffgehalt, Verpackung oder Preis. Das ist legitim. Nur gewichtet jedes Schema anders, und keines so, wie man es selbst tun würde. Dazu kommt der Gaumen: Was die eine Person als ausgewogen empfindet, schmeckt für die andere flach.
Fünf Angaben genügen, um jedes Etikett einzuordnen: die Gesamtmineralisierung, Calcium und Magnesium, Natrium, wichtig für alle, die auf ihre Salzaufnahme achten, Sulfat und Hydrogencarbonat, und der pH-Wert: unter 7 sauer, über 7 basisch. Kohlensäure senkt ihn spürbar.
Ein Lese-Beispiel, ausdrücklich keine Empfehlung: die Analyse der Castelsquelle in Mels, aus der Piz Sardona abgefüllt wird. Gesamtmineralisierung: 540 Milligramm pro Liter, knapp im mittleren Bereich, zwischen 500 und 1500. 4 Milligramm Natrium pro Liter: ausgesprochen wenig. Und pH 8,0 weist das Wasser als natürlich basisch aus.
Mehr als die Suche nach dem besten Wasser bringt die Frage nach dem Wofür. Bei Sport und starkem Schwitzen: höher mineralisierte Wässer. Bei natriumarmer Ernährung: ein tiefer Natriumwert. Für Kaffee und Tee: weiches, leicht mineralisiertes Wasser. Und zum Essen ein stilles Wasser mit moderater Mineralisierung.
Ist teures Mineralwasser besseres Wasser? Nein. Der Preis spiegelt Marke, Verpackung und Vertriebsweg, keine Qualitätsstufe. Massgeblich ist das Etikett, nicht das Preisschild.
Mehr dazu in der Piz Sardona Akademie.
Piz Sardona
Basisches Mineralwasser mit pH 8,0 aus der Castelsquelle in Mels — zwölf Jahre durch das Gestein der Sardona-Alpen gefiltert.
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