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Erklärvideo · 2:05

Warmes Wasser trinken — Erklärvideo

Was es bringt – und was nicht

Erklärvideo · 2:05 · KI-Stimme, Fotos mit KI animiert

Kurzes Erklärvideo: Warum warmes Wasser genauso gut hydriert wie kaltes, was hinter «Entschlackung» steckt, wann warm die angenehmere Wahl ist und wie warm das Wasser sein sollte. Mit Sprechtext zum Nachlesen.

Veröffentlicht im Oktober 2026

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Sprechtext

Warmes Wasser trinken: was es bringt – und was nicht.

Ein Glas warmes Wasser nach dem Aufstehen gehört zu den meistempfohlenen Trinkritualen. Nachgesagt werden ihm bessere Verdauung, schönere Haut und ein angekurbelter Stoffwechsel. Für die meisten dieser Versprechen fehlen Belege.

Der Magen-Darm-Trakt nimmt Wasser auf, ob es mit 15 oder mit 40 Grad ankommt. Warm hydriert genauso gut wie kalt. Der Körper gleicht die Temperatur rasch an. Ein Viertelliter aus dem Kühlschrank kostet ihn rechnerisch rund 7 Kilokalorien. Beim Abnehmen hilft die Temperatur also nicht.

Für manche lohnt sich das Ritual trotzdem: Eine feste Gewohnheit am Morgen sorgt zuverlässiger für ausreichendes Trinken als jeder gute Vorsatz. Im Winter oder bei empfindlichem Magen kann warm angenehmer sein, und das ist Grund genug. Kühl wirkt dafür auf viele durstlöschender. Am Ende zählt die Menge.

Und das «Entschlacken»? Physiologisch ist der Begriff nicht definiert. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung fehlt für «Schlacken» jeder wissenschaftliche Nachweis. Leber und Nieren entsorgen Abbauprodukte. Dafür genügt normales Trinken, bei jeder Temperatur.

Wie warm? Lauwarm bis angenehm warm, etwa 30 bis 45 Grad. Getränke über 65 Grad stuft die Internationale Agentur für Krebsforschung als wahrscheinlich krebserregend für die Speiseröhre ein.

Warmes Wasser ist ein Wohlfühlritual, kein Heilmittel. Anhaltende Verdauungsbeschwerden oder Schmerzen beim Schlucken gehören ärztlich abgeklärt.

Ein Liter aus der Castelsquelle in Mels bringt 87 Milligramm Calcium, 35 Milligramm Magnesium und 265 Milligramm Sulfat mit. Sanftes Erwärmen ändert daran nichts.

Mehr dazu in der Piz Sardona Akademie.

Piz Sardona

Basisches Mineralwasser mit pH 8,0 aus der Castelsquelle in Mels — zwölf Jahre durch das Gestein der Sardona-Alpen gefiltert.

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