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Erklärvideo · 2:21

Warum bei Piz Sardona keine Pestizide nachweisbar sind — Erklärvideo

Bei natürlichem Mineralwasser ersetzt kein Filter die Herkunft

Erklärvideo · 2:21 · KI-Stimme, Fotos mit KI animiert

Kurzes Erklärvideo: Warum das Versickerungsgebiet entscheidet, ob ein Mineralwasser Pestizide enthält, warum Piz Sardona «nicht nachweisbar» schreibt und was es nicht verspricht. Mit Sprechtext zum Nachlesen.

Veröffentlicht im Oktober 2026

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Sprechtext

Warum bei Piz Sardona keine Pestizide nachweisbar sind und warum bei einem natürlichen Mineralwasser kein Filter die Herkunft ersetzt.

Ob ein Mineralwasser Pestizide enthält, hängt nicht in erster Linie davon ab, wie tief die Quelle liegt oder wie alt das Wasser ist, sondern davon, was auf dem Boden passiert, durch den das Regenwasser versickert.

Wo Äcker, Gemüse- und Obstkulturen und Reben sind, werden Pflanzenschutzmittel ausgebracht. In den Hochalpen oberhalb der Waldgrenze gibt es keine Äcker, keine Gemüse- und Obstkulturen und keine Reben, sondern Alpweiden, Geröll und Fels. Damit fällt der wichtigste Eintrag weg.

Wir schreiben bewusst «nicht nachweisbar». Ein negativer Test ist eine Momentaufnahme, und eine Analyse findet nur, wonach sie sucht. Als Indiz für die Reinheit nennt der Bund für Mineralwasser einen Richtwert, keinen Grenzwert: 0,1 Mikrogramm pro Liter für die Summe der Pestizide. Das Gesetz verlangt aber ursprüngliche Reinheit: In natürlichem Mineralwasser dürfen Pestizide gar nicht vorkommen und nicht herausgefiltert werden.

Das Wasser von Piz Sardona versickert über 2000 Metern über Meer. Im Versickerungsgebiet gibt es keine Äcker, keine Gemüse- und Obstkulturen und keine Reben. Danach ist es rund 12 Jahre im Gestein unterwegs. Nach Angaben der Mineralquellen Mels AG sind darin keine Pestizide nachweisbar, wie es die ursprüngliche Reinheit jedes natürlichen Mineralwassers verlangt.

Auch das Hochgebirge ist nicht unberührt: Auf Alpweiden weidet im Sommer Vieh, und gegen einzelne Problempflanzen sind gezielte Behandlungen erlaubt. Wir versprechen deshalb nicht, dass sich nie etwas finden lässt. Den aktuellen Laborbericht gibt es auf Anfrage.

Was Piz Sardona unterscheidet, ist die Ursache: Dass keine Pestizide nachweisbar sind, liegt nicht am langen Weg, sondern an der Herkunft. Keine Filtertechnik kann sie nachträglich verändern. Darum: nach dem Feld fragen, nicht nach dem Filter. Wo versickert dieses Wasser?

Mehr dazu in der Piz Sardona Akademie.

Piz Sardona

Basisches Mineralwasser mit pH 8,0 aus der Castelsquelle in Mels — zwölf Jahre durch das Gestein der Sardona-Alpen gefiltert.

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