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Erklärvideo · 2:05

Gletscherwasser — Erklärvideo

Was wirklich in der Flasche ist

Erklärvideo · 2:05 · KI-Stimme, Fotos mit KI animiert

Kurzes Erklärvideo: Was Gletscherwasser ist, warum es so wenig Mineralstoffe enthält, was das Etikett verrät und was es von natürlichem Mineralwasser unterscheidet. Mit Sprechtext zum Nachlesen.

Veröffentlicht im Oktober 2026

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Sprechtext

Gletscherwasser: was wirklich in der Flasche ist.

Kaum ein Wort verkauft Wasser besser als «Gletscher». Dabei ist Gletscherwasser zunächst nur Schmelzwasser. Und es gehört zu den mineralärmsten Wässern überhaupt.

Gletscherbäche sind milchig-trüb vom Gletschermehl, fein zermahlenem Fels. Abgefüllt wird in aller Regel gefasstes, klares Wasser aus dem Umfeld eines Gletschers. Aus dem Bach getrunken, ist das Wasser ungeprüft: Oberflächenwasser kann Gesteinsmehl und Keime führen.

Warum so mineralarm? Schnee und Eis enthalten kaum gelöste Mineralien. Mineralstoffe löst Wasser fast nur aus dem Gestein, und das braucht Zeit: Monate und Jahre. Schmelzwasser fliesst in Stunden bis Tagen ab. Das Ergebnis: sehr weiches Wasser. «Rein» heisst hier also: arm an fast allem, auch an Calcium und Magnesium.

Eine Kategorie «Gletscherwasser» kennt das Lebensmittelrecht nicht. Der Gletscher auf dem Etikett beschreibt eine Herkunft, keine Qualitätsstufe. Steht dort «natürliches Mineralwasser», gelten strenge Anforderungen samt ausgewiesenen Mineralwerten. Fehlt die Angabe, ist es Quell- oder Trinkwasser.

Schmelzwasser kommt von der Oberfläche, fliesst innert Tagen ab und trägt kaum eine Mineralstoff-Signatur. Natürliches Mineralwasser reift oft über Jahre geschützt im Untergrund. Beides hat seinen Platz: Für Tee etwa eignet sich sehr weiches Wasser gut.

Das Wasser von Piz Sardona versickert über 2000 Metern über Meer und ist danach rund zwölf Jahre im Gestein unterwegs. Dabei nimmt es Calcium, Magnesium und Sulfat auf und erreicht von Natur aus pH 8,0. Piz Sardona ist damit kein Gletscherwasser, auch wenn die Quelle im Hochgebirge entspringt.

Mehr dazu in der Piz Sardona Akademie.

Piz Sardona

Basisches Mineralwasser mit pH 8,0 aus der Castelsquelle in Mels — zwölf Jahre durch das Gestein der Sardona-Alpen gefiltert.

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